WIDDER
Die im Sternzeichen des Widders geborenen Tiere zeichnen sich besonders durch Mut, Neugier und Ehrgeiz aus. Aufgrund ihrer Egozentrik ertragen sie es grundsätzlich nicht, die zweite Geige zu spielen. Dabei treten sie auch durchaus den Beweis an, dass Geduld nicht gerade ihre Stärke ist. Da sie sehr viel Zuspruch brauchen, sind sie am ehesten für Menschen gedacht, die viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Auch ein gerüttelt Maß an Eigensinn und Kampfeslust ist Widder-Haustieren zueigen. Sie sind daher leider relativ schwer zu erziehen. Strenge oder gar Gewalt bringen dabei gar nichts: Wesentlich besser fährt man mit einer großen Portion an Einfühlsamkeit. Wer dem Widder-Haustier ausreichend Freiraum zugesteht und seine Sturheit akzeptiert, wird dafür mit viel Liebe und Treue belohnt.
STIER
Wie beim Menschen, so liegt auch beim Stier-Geborenen in der Ruhe die Kraft. Er ist ein gemütliches und geduldiges Familientier, das sich durch nichts so leicht nervös machen lässt. Am liebsten ist es dem Stier-Haustier, wenn es sich auf sein Lieblingsplätzchen zurückziehen und ausgiebig faulenzen kann. Das führt leider nicht selten dazu, dass der vierbeinige Freund deutlich sichtbar zur Fettleibigkeit neigt. Seine Lethargie kann sich bisweilen auch zu einer durch seine Bequemlichkeit begründeten Sturheit steigern, die vor allem in einer ihm fremden Umgebung zum Tragen kommt, in die er sich im Allgemeinen nur schwer eingewöhnt. Da er ein Gewohnheitstier im wahrsten Sinne des Wortes ist, liebt er Regelmäßigkeit und hasst die Trennung von seinen Lieben ebenso wie eine allzu strenge Erziehung.
ZWILLINGE
Haustiere, die im Sternzeichen der Zwillinge geboren sind, fallen durch eine ausgeprägte Neugier und eine ausgesprochen hohe Intelligenz sowie eine enorme Quirligkeit und fast schon unangenehme Rastlosigkeit auf. Das kann sie nicht selten veranlassen, ihrem Besitzer den einen oder anderen Streich zu spielen. Hinzu kommt dass die Zwillings-Vierbeiner nur allzu gerne im Mittelpunkt stehen. Bekommen sie nicht die gewünschte Zuwendung, so entwickeln sie einen erstaunlichen Einfallsreichtum, um die Aufmerksamkeit der Umgebung auf sich zu lenken. Da sie sich nur äußerst ungern unterordnen, ist es am besten, man lässt sie einfach ihre eigenen Erfahrungen machen. Alles in allem sind Zwillings-Haustiere Wesen, die ganz schön anstrengend sein können, mit denen es aber ganz sicher nie langweilig wird.
KREBS
Mit einem Krebs-Haustier braucht man in der Regel sehr viel Geduld, da diese Vierbeiner als sehr scheu und misstrauisch gelten. Es dauert für gewöhnlich recht lange, bis sich die ängstlichen Tiere aus ihren Verstecken trauen. Da sie sehr sensibel und anhänglich sind, hängt ihr Herz oft an ihrem alten Spielzeug, das man ihnen auf keinen Fall wegnehmen darf. Krebs-Haustiere wollen permanent die Bestätigung, dass sie auch wirklich geliebt werden: Sie brauchen daher viel Zuwendung und Zärtlichkeit und wollen ständig umsorgt und gestreichelt werden. Die verschmusten Vierbeiner sind an und für sich sehr gelehrig, lassen aber nicht selten die nötige Disziplin vermissen. Was sie tun, das tun sie eigentlich nur aus Gefälligkeit ihrer Bezugsperson gegenüber - verpflichtet fühlen sie sich normalerweise zu gar nichts.
LOWE
Löwe-Tiere gelten als sehr eigenwillig und halten sich grundsätzlich nicht an Gebote oder Verbote. Sie betrachten ihre Umgebung als ihr eigenes Königreich und lassen sich auch kaum davon abhalten, die Einrichtung nach Lust und Laune zu beschädigen. Auch verstehen sie es sehr gut, ihre Interessen konsequent durchzusetzen: Wenn sie der Hunger quält, tun sie das so lautstark und aufdringlich kund, dass ihre Bezugsperson gar nicht anders kann, als unverzüglich mit dem Futternapf gelaufen zu kommen. Während sie im Umgang mit Menschen sehr warmherzig sein können, dulden sie keinerlei Konkurrenz von Artgenossen und vertreiben diese daher für gewöhnlich äußerst rüde aus ihrem Revier. Vor allem aber sind Löwe-Haustiere sehr treue Tiere, die eine besonders starke Bindung zum Menschen aufbauen können.
JUNGFRAU
Auch im Tierreich sind die Jungfrau-Geborenen die ordnungsliebenden und sorgfältig planenden Wesen. Sie hassen eigentlich nichts mehr, als wenn ihr Futternapf, ihr Halsband oder ihre Leine nicht am angestammten Platz liegen. Das macht sie ebenso nervös wie wenn sie nicht regelmäßig ihre Richtlinien und Anweisungen bekommen. Daher können die an und für sich sehr verspielten Haustiere mit Erwachsenen auch wesentlich mehr anfangen als mit Kindern, deren Lärm sie bisweilen nervös macht und aus der Ruhe bringt. Generell fällt es Jungfrau-Tieren auch ziemlich schwer, ihre Zuneigung zu den jeweiligen Bezugspersonen zu zeigen oder gar Freundschaft mit Artgenossen zu schließen. Ist das Eis aber erst einmal gebrochen, so sind sie ihren Herrchen oder Frauchen treu und liebevoll ergeben.
WAAGE
Die Waage-Haustiere gelten im Allgemeinen als besonders unkompliziert. Sie sind diszipliniert und haben überhaupt kein Problem damit, den Wünschen und Anordnungen des Herrchens oder Frauchens Folge zu leisten. Da sie die Geselligkeit lieben, kommen sie auch besonders gut mit ihren Artgenossen aus. Manchmal neigen sie diesen gegenüber allerdings auch ein wenig zur Unterwürfigkeit. Waage-Geborene gelten zudem als die Feinschmecker unter den Tieren - gutes Futter ist ausgesprochen wichtig für sie, da sie in der Regel recht heikel sind. Dass sie leidenschaftlich gerne fressen, kann natürlich dazu führen, dass sie überdurchschnittlich dick werden. Trotz ihres Übergewichts brauchen die Dickerchen sehr viel Zärtlichkeit, erweisen sich dafür allerdings auch ein Leben lang als treue Gesellen.
SKORPION
Skorpion-Haustiere gelten als nicht gerade pflegeleicht. Sie sind ausgesprochen ehrgeizig und streben permanent nach Vollkommenheit. Darüber hinaus sind sie recht machtgierig und herrschsüchtig, was dazu führt, dass sie nicht nur keine Nebenbuhler dulden, sondern auch ganz gerne einmal dem Menschen seinen Lieblingsplatz auf der Couch oder dem Fauteuil streitig machen. Entsprechend schwierig gestaltet sich die Erziehung - mit Strenge erreicht man bei diesen leicht beleidigten Wesen rein gar nichts. Dennoch müssen Herrchen oder Frauchen eine gewisse Konsequenz an den Tag legen, da die intelligenten Tiere sie sonst nicht respektieren. Dafür bauen die eifersüchtigen Vierbeiner eine derart intensive Beziehung zu ihren Bezugspersonen auf, dass sie sich von anderen Menschen oft gar nicht streicheln lassen.
SCHÜTZE
Schütze-Geborene haben einen ausgeprägten Hang zur Unabhängigkeit und neigen daher sehr zum Streunen. Keinesfalls darf man einem solchen Tier seinen Auslauf vorenthalten oder es gar einsperren. Daher fühlt es sich auch am Lande wesentlich wohler als in der Großstadt. Überhaupt lieben diese Vierbeiner die Abwechslung und brauchen auch stets neue Herausforderungen - am besten ist es, wenn sich Herrchen oder Frauchen ständig neue Spiele ausdenken. Sie müssen sich für ihr Schütze-Tier viel Zeit nehmen: Wenn es zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, dann kann es schon recht lästig werden - eine Eigenschaft, die sich auch mit zunehmendem Alter nicht legt. Auch was das Essen betrifft, sind diese Vertreter ihrer Spezies recht heikel und begnügen sich nicht einfach mit jeder beliebigen Kost.
STEINBOCK
Steinbock-Tiere fühlen sich nicht besonders wohl, wenn sie von sehr vielen fremden Menschen umgeben sind. Darauf reagieren sie ein wenig verschreckt und ziehen sich gerne in einen versteckten Winkel zurück. Das liegt aber nicht nur an einer gewissen Scheu, sondern auch an einem äußerst wählerischen Wesen. Der Steinbock-Geborene freundet sich nicht gleich mit jedem an und stellt sowohl an sich als auch an seine Umgebung gewisse Ansprüche. Eigentlich könnte man diese Wesen durchaus als eitel und hochmütig bezeichnen, erweisen sie sich doch als ideal für Ausstellungen und neigen gleichzeitig dazu, auf Artgenossen herabzublicken. Dennoch brauchen diese an und für sich sehr gutmütigen und eher bequemen Tiere sehr viel Zuneigung und jede Menge Streicheleinheiten.Welches Herrchen passt
Die etwas eitlen Steinbock-Haustiere bevorzugen in der Regel Zwillinge- und Krebs-Menschen.
WASSERMANN
Wassermann-Geborene sind die kreativen Chaoten unter den Haustieren. Von einem geregelten Tagesablauf halten sie rein gar nichts. Auch gelten sie als recht anspruchsvoll: Mit primitivem Spielzeug oder banalem Dosenfutter geben sich diese Freigeister keinesfalls zufrieden. Mit Köstlichkeiten sind sie dagegen sehr leicht zu bestechen - das kann so weit gehen, dass sie sogar Einbrechern dankbar für ein paar Leckereien sind. Da sie intelligent, neugierig und gelehrig sind, lassen sich die an und für sich sehr nach Freiheit und Unabhängigkeit strebenden Wesen am ehesten erziehen, wenn man gleichzeitig ihren Wissensdurst befriedigt. Auf emotionellem Gebiet geben sich die Wassermann-Tiere eher cool und schätzen es nicht übermäßig, wenn sie ständig gestreichelt und geknuddelt werden.
FISCHE
Wie die Menschen, so gelten auch die Fische-Tiere als etwas abwesende Träumer, die sich leicht ablenken lassen und nur schwer konzentrieren können. Sie können sich auch als recht eigensinnig erweisen und öfter einmal das Gegenteil von ihrem Herrchen oder Frauchen durchzusetzen versuchen. Bei der Erziehung sollte man darauf Rücksicht nehmen, dass Fische-Geborene sehr sensibel sind und ein entsprechendes Maß an Sanftheit und Nachsicht benötigen. Dennoch geht es ganz ohne Konsequenz auch nicht, da sich die egozentrischen Tiere sonst gar nicht erst angesprochen fühlen. Ist diese Hürde genommen, so ergibt sich aber meist eine innige Freundschaft fürs Leben. Im Kontakt mit Artgenossen erweisen sich Fische-Tiere dagegen als sehr kontaktfreudig, umgänglich und anpassungsfähig.
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